Assoziativität


Assoziativität
Assoziativität
 
[zu lat. associare »beigesellen«, »vereinigen«] die, (Assoziativgesetz), mathematische Eigenschaft eines Ausdrucks a &1 b &2 c mit den Zahlen, Aussagen, Variablen a, b, c und den Verknüpfungen &1 und &2, die beide den gleichen Vorrang haben, in Bezug auf die Reihenfolge der Ausführung der Verknüpfungen. Liegt Assoziativität vor, darf die Auswertung des Ausdrucks sowohl von links nach rechts als auch von rechts nach links erfolgen, d.h., es ist gleichwertig, zuerst die Verknüpfung a &1 b vorzunehmen und das Ergebnis durch &2 mit c zu verknüpfen oder zuerst b &2 c auszuwerten und erst dann a durch &1 mit diesem Ergebnis zu verknüpfen. Gleichrangige Operatoren sind z. B.+ und - oder · und /. Das Assoziativgesetz gilt für viele Ausdrücke mit gleichrangigen Operatoren, aber nicht für alle Operatoren, z. B. nicht für das fortgesetzte Potenzieren. Die verschiedenen Programmiersprachen legen für den Fall, dass keine Assoziativität vorliegt, die Reihenfolge der Auswertung fest, meist von links nach rechts.

Universal-Lexikon. 2012.

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